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14. November 2016

Die ARQUE-Lauf-Bilanz

ARQUE-Läufer im Wald ©Harald Lipp

Der ARQUE-Lauf run+bike ist nach 29 Ausgaben in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Als Alternative bieten sich SkyRun und Wuzzelauf an.

 

Symbolbild run & bike443 LäuferInnen und BikerInnen machten sich am 13. November zum 29. mal von Kelkheim auf den Weg in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Per Pedes oder auf dem Rad ging es um 9 Uhr morgens am Sportplatz am Reis und zeitgleich am Sportplatz Charlottenweg auf die Strecke. Für die meisten Radfahrer war Mainz nur Zwischenziel. Für sie ging es nach kurzer Pause auf die Strecke durch den Taunus zurück nach Kelkheim. Die LäuferInnen hingegen hatten ihr Ziel auf dem Liebfrauenplatz direkt neben dem altehrwürdigen Mainzer Dom.

Trend – kürzere Strecken

Dieter Baumann auf der Bühne

Dieter Baumann auf der Bühne ©arque

Ein Trend der letzten Jahre setzte sich auch in diesem Jahr fort. Immer mehr LäuferInnen bevorzugen die Sprintstrecken. Nach 46,7 % noch 2015 haben dieses Jahr 42,3% die lange Strecke gewählt. Unter den Startern war in diesem Jahr auch Olympiasieger Dieter Baumann, der am Samstag noch beim RunUp die Zuschauer auf der Bühne begeistert hatte. Mit seinem Programm “Dieter Baumann, die Götter und Olympia” traf er genau den Nerv des Publikums. Bei Kaffee, Kuchen und später dann dem Buffet von Arife Erbay Wallum und ihrem Sodexo-Team sowie kühlen Getränken hatten die rund 200 Gäste in der Ruppertshainer Schönwiesenhalle einen entspannten Abend, bevor sie sich dann zur Vorbereitung auf den Lauf bzw. die Biketour am Morgen zum Schlafen nach Hause oder ins Hotel begaben.

Am Sonntag zeigte sich dann das Wetter von seiner besten Seite. Zunächst noch windstill, leicht bewölkt und bei Temperaturen knapp über 0°C machten sich zunächst die Biker auf die bis zu 74 Kilometer lange Strecke. Leider kam es in der ersten Gruppe bereits nach wenigen 100 Metern zu einem Unfall. Ein langjähriger ARQUE-Starter (sowohl zu Fuß als auch auf dem Rad) und erfahrener Triathlet stürzte so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die genauen Umstände und die Schwere seiner Verletzungen sind uns noch nicht bekannt, wir wünschen ihm auf alle Fälle auch an dieser Stelle gute Besserung.

Alle übrigen StarterInnen kamen unbeschadet an ihren jeweiligen Zielorten an, und das war für uns natürlich speziell nach dem Schreck direkt nach dem Start das allerwichtigste. Bei leicht auffrischendem Wind aber durchgehend trocken und zum Teil sogar sonnig wurden die Strecken absolviert und alle auf dem Mainzer Domplatz bei Bananen, warmem Tee und den schon berühmten 5-Minuten-Terrinen ließen die Läufer im Ziel das Event ausklingen, während die Biker zum großen Teil nur kurz anhielten. Mit den Bussen der HLB ging es dann zurück zu den Startplätzen.

Ach ja, auch Peter Lill-Hendriks Geburtstagswanderung zu seinem 60. fand natürlich statt. Bereits um 5 Uhr wanderte die Truppe vom Startort Reis aus in Richtung Mainz und kam dann inmitten der Läufergruppen gut gelaunt dort an. Das Geburtstagsständchen wurde dann vielstimmig auf dem Liebfrauenplatz für ihn gesungen.

Danke!

Unser großer Dank gilt allen ehrenamtlichen HelferInnen auf und neben der Strecke und beim RunUp, den BusfahrerInnen der HLB, die ihre Arbeitszeit unentgeltlich zur Verfügung stellen, der Polizei und dem roten Kreuz sowie der Feuerwehr für die sichere Begleitung und das heiße Wasser, dem Malteser Hilfsdienst für den Tee, den vielen Pacemakern und Bike-Guides mit ihren Vereinen, der TuS Hornau für den Startplatz Reis, der SG Kelkheim für den Startplatz Charlottenweg. Ohne Sponsoren und Partner könnten wir den Lauf nicht veranstalten, auch für dieses Engagement können wir uns daher gar nicht genug bedanken. Alles in allem unterstützen so viele den ARQUE-Lauf und die Aktionen der ARQUE, dass die Gefahr groß ist, hier jemanden zu vergessen. Falls das so ist, bitten wir schon mal um Entschuldigung.

Ein Wort der Entschuldigung an die Charlottenweg-Starter

Zu einer Panne, die voll auf unsere Kosten geht, kam es noch bei den Startern, die den Startort Charlottenweg gewählt hatten. Durch einen Abstimmungsfehler bei uns, sind die Taschen von diesem Startort nicht ins Ziel transportiert worden. Das tut uns ausgesprochen leid und wir entschuldigen uns bei den Betroffenen dafür. In den nächsten Tagen werden wir schauen, woran es genau gelegen hat, aber wir versprechen, dass wir diese Fehlerquelle abstellen. Alle Starter vom Charlottenweg werden einen Freistart für den SkyRun im nächsten Jahr bekommen und können so mal ein ganz anderes Lauferlebnis genießen.

Pressespiegel

Vorbericht von Walter Mirwald im Hoechster Kreisblatt (Link)

Bericht auf laufticker.de (Link) – Bilder online, Bericht folgt.

 

Beitragsbild: © Harald Lipp, Kelkheim