„Ei guude, wie?“ – Jürgen Leber – „dem Asterix sein Hessischlehrer“

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Jürgen Leber – Jahrgang 1961 (Lady Di, Lothar Mathäus, Berliner Mauer) – und bekannt als „dem Asterix sein Hessischlehrer“, Überzeugungshesse und Sprachvirtuose lebt als freier Autor, Politologe und Pädagoge im Rhein-Main-Gebiet. Er zählt zu den erfolgreichsten hessischen Mundartautoren und mit seinem neuen Bühnenprogramm “Hesse uff Räder” ist er mittlerweile auch im benachbarten Ausland (Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen) bekannt.

12. November 2011 – 18 Uhr – Kelkheim-Ruppertshain / Schönwiesenhalle:

„Hesse uff Räder“

Jürgen Leber berichtet über seine speziellen Erfahrungen aus dem Land von Ebbelwoi, Handkäs und Rippsche mit Kraut. Hier lernen Sie unverzichtbare, hessische Höflichkeitsfloskeln „Ei guude, wie?“, was genau ein “neuner Bembelsche” ist und warum die Hessen alsemal “en nasse Käs im Säckel” habbe. Sie erfahren warum sich so viele Vorurteile über die Hessen immer noch halten „Alle Hesse sin Verbrescher, denn sie klaue Aschebescher…“, wieso Kolumbus ein Hesse gewesen sein muss und wie der Erlkönig heute klingen würde, wenn Johann Wolfgang Goethe damals in Hessen geblieben wäre: „Wer hobbelt so spät dursch Nacht un Gewidder? Des iss de Babba – der holt noch en Lidder!“

Aktuell erschienen ……… das 9. Asterix Büchelsche auf hessisch:

„Mir strunze net – mir habbe!“

Mit viel Wortwitz und liebe zum Detail wurde diesmal der Band „Obelix GmbH & Co. KG“ in gewohnter Hessenqualität übertragen. Da wird gebummbt, gebadscht, gebabbt und gebabbelt was das Zeug hält. Gemäß dem an Rheingauer Privatuniversitäten gerne gelehrten Grundsatz „Flocke locke!“, planen die Groschepetzer un Ebbelwoischnuude aus dem befestigten Römerlager Babbadorum den ökonomischen Angriff auf unser wohlbekanntes, klaanes, gallisches Kaff. Durch den hoch subventionierten Kauf von Hinkelsteinen sollen unsere Freunde kampfunfähig werden und ausgerechnet „Isch bin kaa Mobbelsche net!“ Obelix verfällt als Erster den Verlockungen des Reichtums, getreu dem Motto: „Mir strunze net – mir habbe!“ Aber auch in der Antike lässt die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht lange auf sich warten. Sinkende Absätze, gepaart mit unseriösen Leerverkäufen führen ratzfatz zur Verarmung ganzer hessisch-gallischer Managergenerationen. „Von nix kimmt nix!“ Und es bewahrheitet sich wieder einmal die alte hessische Lebensweisheit:

„Wenn mir gebbe, gebbe mir gern. Aber mir gebbe nix!“